Plattenbandkette Zementwerk FB Ketten
Antriebswelle_Klinkerbecherwerk
Wartungsfreie Bundlaufrolle für Zellenbecherwerk
Klinkertransport

Checkliste für die Überprüfung von Plattenbandketten

1. Bandplatten müssen regelmäßig auf lose Verschraubungen oder Schweißnähte und Materialanpackungen überprüft
werden. Beschädigte Platten müssen entweder repariert oder ersetzt werden, um Folgeschäden durch das Verklemmen der Platten oder das Herunterfallen und Ansammeln von Fördergut im Untertrum und unnötige dynamische Belastungen zu vermeiden.

2, Antriebssegmente und Antriebskettenräder auf unüblichen und übermäßigen Verschleiß überprüfen (z.B. Klettern der
Kettenbuchsen oder Kettenrollen an den Kettenradzähnen, Nachhaken der Kettenradzähne, Verschleiß (Aufbördeln) an der treibenden Zahnflanke …).  Bei geteilten Kettenrädern oder Kettenrädern mit auswechselbaren geteilten Zahnsegmenten oder Einzelzähnen die Verschraubung an den Antriebs– und Umlenksegmenten prüfen und 
lockere Verschraubungen mit dem dafür vorgegebenen Anzugsmoment anziehen.

3. Plattenbandketten, Antriebs– und Umlenksegmente auf Materialanpackungenprüfen, die zum Klettern oder Überspringen an der Kettenradverzahnung führen können. Dies kann zu Haarrissen und Dauerbrüchen an den Ketten führen.

4. Falls die Kettengleitleisten nicht durchgehend sind, den Kettendurchhang im Untertrum kontrollieren. Kettengleitleisten regelmäßig auf Beschädigungen (Verschleiß, lose Verschraubungen oder Schweißnähte) prüfen. Falls kein Spannweg mehr zur Verfügung steht Kette fachmännisch kürzen.

5. Plattenbandketten regelmäßig gemäß Schmierplan mit dem dafür vorgesehenen Schmiermittel schmieren, unter– oder über-schmieren vermeiden. Ketten mindestens 1x im Quartal auf Sicht prüfen, dabei speziell auf Schräglauf achten. Schräglauf ist durch Verschleiß an den Innenlaschen (Kontaktbereich mit den Antriebs– und Umlenksegmenten), unsymmetrischem Verschleiß im
Überlappungsbereich Innenlaschen zu den Außenlaschen und/oder lose Buchsen (ausgeschlagene Buchsenbohrungen in den Innenlaschen) und/oder lose Bolzen (ausgeschlagene Bolzenbohrungen in den Außenlaschen) zu erkennen.

6. Kettenlaschen, Mitnehmeranbindungen, Kettenbuchsen und Kettenbolzen sowie Sicherungsmaterial (Splinte, Schließringe, Schrauben, Muttern …) auf mechanische Beschädigungen und Verschleiß überprüfen. Beschädigte Bauteile nach Möglichkeit reparieren oder ersetzen. Das Spiel zwischen Innenlaschen und Außenlaschen prüfen. Zu großes Spiel kann ein Hinweis auf Bolzenbrüche sein. Gebrochene Bolzen müssen unbedingt ersetzt werden. Wenn mehr als 5 gebrochene Bolzen in der Kette gefunden werden, muss die komplette Kette und eventuell auch die Antriebs– und Umlenksegmente umgehend ersetzt werden. Beschädigte Kettenlaschen, Mitnehmeranbindungen, Bolzen oder Buchsen (z. B. Risse) müssen unbedingt ersetzt werden, um einen Betriebsausfall des Plattenbandes und somit einen Anlagenstillstand und hohe unnötige Folgekosten zu vermeiden.

7. Mindestens 1x jährlich (alle 8.000 Betriebsstunden) fachmännisch Verschleißmessungen an den Plattenbandketten durchführen oder von FB Kettensachverständigen durchführen lassen und ein Prüfprotokoll erstellen. Nach Möglichkeit die Stromaufnahme im Leerlauf testen, da dies auf mögliche Lagerschäden oder Schwergängigkeit durch andere Einflussfaktoren hinweist.

8. Antriebs– und Umlenkkettenräder (bzw. –segmente) auf Schräglauf prüfen. Verschlissene Kettenradverzahnung oder Antriebs– und Umlenksegmente abhängig vom Verschleißzustand ersetzen, um daraus resultierenden übermäßigen Verschleiß an den Förderketten zu vermeiden.

Prüfung nach 100 und 500 Betriebsstunden

Sichtprüfung aller umlaufenden Komponenten auf verfrühten (unnatürlichen) Verschleiß. Dabei besonders auf Schleifspuren den Innenlaschen achten. Das kann ein Hinweis auf Schräglauf  sein und muss unverzüglich korrigiert werden (siehe 5.) .

Prüfung alle 2.000 Betriebsstunden

(2.000 - 6.000, 10.000 - 14.000, 18.000, 22.000, 26.000 - 30.000, 34.000 - 38.000)
siehe Prüfmaßnahmen 2. bis 8.

Prüfung alle 8.000 Betriebsstunden

(16.000, 24.000, 32.000, 40.000, …)
siehe Prüfmaßnahmen 2. bis 8.

Hinweis Kettenverschleißmessungen:

Die Kettenbuchsen bzw. Kettenrollen auf Schleifspuren und Haarrisse, im Speziellen auf unsymmetrischen Verschleiß, der durch einen Schräglauf verursacht werden kann, überprüfen.

Wir empfehlen bei gegebenem Anlass und nach Möglichkeit über die komplette Kettenschlaufe zufällig verteilt 4-5 Kettenbolzen zu demontieren und die Kettenbolzen und Kettenbuchsen genau zu vermessen.

Falls der gehärtete Randbereich verschlissen ist, muss die komplette Kette ersetzt werden. Die Antriebs– und Umlenksegmente müssen immer gemeinsam mit den Ketten gewechselt werden.

Sichtprüfung an den Kettenlaschen und Mitnehmerlaschen auf Schleifspuren und Haarrisse sowie korrekten Sitz der Bolzen und Buchsen in den Kettenlaschen. Alle Kettenlaschen mit Haarrissen oder Dauerbrüchen unverzüglich ersetzen. Wenn in der Kettenschlaufe mehr als 2 Haarrisse oder Dauerbrüche vorhanden sind, muss der komplette Ketteneinhang unverzüglich ersetzt werden.

Prüfung alle 20.000 Betriebsstunden

Kettenverschleißmessung wie bei 8.000 Betriebsstunden

Bei gegebenem Anlass empfehlen wir ca. 1 m Kette und Platten zu demontieren und alle Kettenkomponenten zerstörungsfrei auf Haarrisse und/oder Dauerbrüche zu prüfen (z.B. Magna Flux Verfahren oder ähnliche Verfahren). Im Fall von Dauerbrüchen müssen alle Förderketten unverzüglich ersetzt werden.

Download der Checkliste für die Überprüfung Ihrer Plattenbänder

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